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Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen einem Chiropraktoren und einem Chiropraktiker bzw. einem Chirotherapeuten?

Der Unterschied liegt vor Allem in Dauer und Qualität der Ausbildung

Chiropraktoren haben ein fundiertes Studium der Chiropraktik absolviert (4-6 Jahre an der Universität), welches sowohl den einheitlichen internationalen Standards, als auch den Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) entspricht.

Chiropraktiker sind Heilpraktiker, die eine Zusatzausbildung (ohne einheitliche Standards) im Bereich der Chiropraktik haben

Chirotherapeuten sind Ärzte, die eine Zusatzausbildung im Bereich der „manuellen Medizin“ haben

Wer trägt die Kosten der Behandlung?

Wir rechnen nach der Gebührenordnung für Heilpraktiker (GebüH) ab. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten für chiropraktische Behandlungen in der Regel nicht (mit Ausnahme der BKK24, IKK SüdWest und SECURVITA, in der Regel wird hierfür auch ein Rezept benötigt). Private Krankenversicherungen oder Zusatzversicherungen für Heilpraktikerleistungen übernehmen die Kosten häufig ganz oder teilweise (je nach individuellem Versicherungs Tarif). Eine 100 %ige Erstattung können wir daher nicht garantieren.

Steuerpflichtige und gesetzlich versicherte Patienten können die Kosten in der Regel als Gesundheitskosten bzw. „außergewöhnliche Belastungen“ in der Steuererklärung angeben.

Braucht man eine Überweisung?

Nein. Das Chiropraktik Zentrum Wiesbaden ist eine reine Privatpraxis und es ist keine Überweisung notwendig.

Wie viele Behandlungen sind notwendig?

Die Anzahl der Behandlungen ist immer abhängig von der Schwere der Beschwerden und ob diese chronisch sind. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass dabei nicht nur die Schmerzreduktion, sondern die Stabilisierung der betroffenen Strukturen erreicht werden soll. In der Regel sind fünf bis zehn Behandlungen erforderlich. Bei Säuglingen und Kindern kann von drei bis sechs Behandlungen ausgegangen werden.

Welche Risiken bestehen bei der Behandlung eines Chiropraktoren?

Die Chiropraktik stellt eine risikoarme Behandlung dar. Dabei ist allerdings darauf zu achten, dass die Behandlung von einem qualifizierten Chiropraktor vorgenommen wird. Wenn eine Diagnose zeigt, dass die Beschwerden nicht in den Kompetenzbereich des Chiropraktors fällt, wird dieser Sie immer an einen anderen Spezialisten überweisen.

Zu welchen Nebenwirkungen kann es bei einer chiropraktischen Behandlung kommen?

Zu den Nebenwirkungen der chiropraktischen Behandlung zählen gelegentlich Muskelkater, Steifheit, Schwindel oder vorübergehende Reizzustände. Die Nebenwirkungen sind in der Regel bedenkenlos und schnell wieder vorüber. Grund für die Nebenwirkungen ist, dass die behandelten Wirbel und Gelenke – häufig nach langer Zeit zum ersten Mal – wieder beweglich sind und sich die Muskulatur wieder lockern kann.

Warum kann es bei einer Behandlung „knacken“?

In der Gelenkflüssigkeit können sich kleine Gasbläschen bilden, die durch die Justierung des Chiropraktors in sich zusammenfallen, somit kann bei der Behandlung ein knackendes Geräusch entstehen, welches vollkommen harmlos ist. Das Geräusch ist im Übrigen kein Indikator für eine erfolgreiche Justierung.

Können Gelenke „ausleiern“?

Nein. Ein Chiropraktor justiert gezielt nur die blockierten Gelenke, so dass deren Gelenkflächen wieder aufeinander liegen und sich Sehnen und Bänder, welche um die Gelenkkapsel angeordnet sind, auch wieder in optimaler Funktionsstellung sind. Dadurch kommt es nicht weiter zu Verkürzungen oder Überdehnungen dieser Bänder und Sehnen.

Wie finde ich einen qualifizierten Chiropraktor?

In Deutschland sind die qualifizierten Chiropraktoren in der Deutschen Chiropraktoren-Gesellschaft e.V. (DCG) zusammengeschlossen. Auf der  Verbandseite der DCG (www.chiropraktik.de) finden Sie eine Liste der in Deutschland praktizierenden Chiropraktoren.